Kurz gefasst
Drei Bauepochen, ein gemeinsamer Betrieb: Diese Seite zeigt den kompletten 25-Loks-Fuhrpark des HSB-Simulators auf einen Blick – mit Baujahr, Achsfolge und dem Streckenabschnitt, für den jede Lokklasse gebaut wurde.
| Baureihe | Baujahr | Achsfolge | Anzahl | Haupteinsatz |
|---|---|---|---|---|
| 99.23-24 (Neubaulok) | 1954–1956 | 1'E1' | 17 | Brockenbahn, schwere Züge Harzquerbahn |
| 99 5901–5903 (Mallet) | 1897–1898 | Verbund, drehbares Vorgestell | 3 | Traditions- und Sonderzüge |
| 99 5906 (Mallet, ex GHE) | 1897 | Verbund, drehbares Vorgestell | 1 | Selketalbahn |
| 99 6001 | 1939 | 1'C1' | 1 | Selketalbahn, historische Züge |
| Privatbahn-Loks | versch. | versch. | 3 | Traditions- und Sonderverkehr |
Das Rückgrat des Dampfbetriebs: 17 Heißdampfloks, gebaut 1954 bis 1956 beim Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg – die letzte in Deutschland in Serie gebaute Schmalspur-Dampflokbaureihe. Fünf gekuppelte Treibachsen bringen mit rund 700 PS das Gewicht auf die Schiene, das für die langen Brockenzüge nötig ist. Heutige Betriebsnummern: 99 7222 bis 99 7247.
Die ältesten betriebsfähigen Loks im Harz: 99 5901 bis 99 5903 entstanden für die Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn, dazu kam später die 99 5906 von der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn ins Selketal. Als Verbundlokomotiven mit drehbarem vorderem Triebgestell kommen sie mit den engen Bogenradien der Meterspur zurecht – erkennbar am weicheren, dumpferen Auspuffschlag gegenüber einer Neubaulok.
Ein Einzelstück: 1939 von Krupp gebaut, mit nur drei gekuppelten Achsen (1'C1') deutlich leichter als eine Neubaulok. Dort, wo kurze Züge und enge Bahnhöfe den Ton angeben – klassisch auf der Selketalbahn – ist das ein Vorteil statt einer Einschränkung.


Die Streckenwahl entscheidet über die Lokwahl. Ein Überblick über das Netz steht auf der Seite Die Strecken im HSB Simulator; für die Loks gelten diese Faustregeln: